Mit innovativer 3D-Siebdrucktechnologie zum Weltmarktführer

Swisstec 3D finanziert auf der swisspeers Plattform zwei Bemusterungsmaschinen im Bereich der Ultra-kurz-Puls- Technologie. Im heutigen Blog-Post stellen wir die Firma, ihre Maschinen und Innovationen vor.

 

20 Jahre Erfahrung und über 200 Kunden weltweit

Die Swisstec 3D Akus AG hat eine über zwanzigjährige Geschichte. Entstanden ist sie anfangs 2017 aus der Swisstec micromachining AG. Die Swisstec 3D Akus AG hat mit ihren innovativen Entwicklungen auf dem Gebiet der Mikro Laser Maschinen ein einzigartiges Präzisionsniveau erreicht. Sie hat über 200 bestehende Kunden und liefert ihre Maschinen an Unternehmen in folgenden Industrien: Medtech, Automobil, Flugzeug und Elektronik.

 

80% der Kunden in der Medizintechnik Industrie

Die hochpräzisen Laserschneidanlagen der Swisstec 3D werden in verschiedensten Branchen eingesetzt und erbringen den weltweit tätigen Kunden hohe Kostenvorteile in der Produktion. So werden beispielsweise im Fiberlaser-Bereich Maschinen an grössere Kunden in der Medizinaltechnik geliefert, die damit Stents (Gefässprothesen, die in verengte Gefäße eingebracht werden) produzieren.

Die Medtech-Branche macht heute rund 80 % des Umsatzes aus und bringt dank guter Nachfrage und vielen wiederkehrende Kunden ein stabiles Wachstum. Die Swisstec 3D entwickelt für die Medizinindustrie ein neues Verfahren mit welchem erstmals Präzisionsteile in 3D-Druck realisiert werden können für Teile, die bisher von Hand gefräst und geschliffen werden.

Weitere Anwendungsbereiche der Swisstec 3D Maschinen finden sich in Branchen, wie der Automobil- und der Flugzeugindustrie. Mit modernster Lasertechnik sind perfekte Schweissverbindungen und millimetergenaue Bohrungen mit höchster Oberflächengüte möglich.

Stent aus Magnesium

Abbildung: Stent aus Magnesium

 

Totale Designfreiheit dank 3D Siebdruckverfahren

Als weiteres Standbein investiert die Swisstec 3D in die 3D Siebdrucktechnologie zur Fertigung von 3D gedruckten Teilen. Swisstec 3D ist dabei Lizenznehmer der Exentis Group, der Erfinderin der 3D Mass Customisation. Die Technologie ermöglicht Swisstec 3D, jegliche Art von Bauteilen in beliebiger Stückzahl im 3D Siebdruckverfahren kostengünstig und effizient herzustellen.

Für ihre Kunden bedeutet das totale Designfreiheit von Teilen, keine Investitionen mehr in Werkzeuge, und unkomplizierte Designänderungen. Als weltweit einziger Fertigungsbetrieb in der Herstellung von 3D gedruckten Grossserien eröffnen sich für Swisstec 3D damit neue Möglichkeiten.

 

Beispiel: Kostenvorteile durch 3D-Druck in der Automobilindustrie

Für die Automobilindustrie wurde ein Oxydfilter zur Herstellung von Aluminiumfelgen entwickelt. Der Filter, der im Gegensatz zum herkömmlichen Filter aus Stahl aus einer Keramik hergestellt wird, bringt dem Kunden enorme Kostenvorteile. Für jede hergestellte Felge wird ein Filter benötigt. Dieser wird im Giessprozess im Anguss der Gussform eingelegt. Beim herkömmlichen Stahlfilter musste der Anguss, der aus ca. 500g Aluminium besteht ausgeschossen werden, da die Verunreinigung des Aluminiums über der akzeptierten Toleranz lag. Beim neuen, von Swisstec 3D herzustellenden Filter kann der Anguss wiederverwendet werden. Der Kunde hat eine Einsparung von mehreren Euro zur alten herkömmlichen Methode. Auf einer Produktionseinheit kann Swisstec 3D bis zu 7 Millionen solcher Filter pro Jahr herstellen.

Oxydfilter

Abbildung: Oxydfilter, der in Zukunft für jede gegossene Aluminiumfelge verwendet wird.

So wie diese Anwendung gibt es unzählige weitere Anwendungen die die Produktion von industriell gefertigten Komponenten im 3D Druck revolutionieren werden.

 

Bemusterungsmaschinen finanzieren mit swisspeers

Die swisstec 3D hat eine starke Sales-Pipeline aufgebaut u.a. für eine Maschine im Bereich der Ultra-kurz-Puls- Technologie. An einer Hochschule wird bereits unter Laborbedingungen produziert. Mit dem neuen Verfahren werden Teile im Nano-Bereich hergestellt und z.B. für die Erkennung von Fälschungen eingesetzt. Kunden wollen vor der festen Bestellung die Maschine unter realen Industrie-Bedingungen erleben. Daher werden zwei Bemusterungs- Maschinen benötigt, um die erwarteten Aufträge in konkrete Bestellungen umwandeln zu können.


Mit der Finanzierung von CHF 1 Mio. sollen zwei Maschinen gebaut, und im Werk Uster für Kundendemonstrationen eingesetzt werden.

Mehr Informationen und Details zur Finanzierung finden sie hier:

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Author

Alwin Meyer

Gründer Fintech Startup swisspeers AG, Porträt NZZ