8 Entwicklungen beschäftigen Schweizer Unternehmen

Das Beratungsunternehmen ZEB publizierte ihre Firmenkundenstudie mit Handlungsempfehlungen zuhanden von Schweizer Kommerzbanken. Die Handlungsempfehlungen zugunsten von Banken sind für uns swisspeers ebenfalls spannend. Heute picke ich aus der Studie aber eine andere, m.E. spannende Grafik: die 8 Megatrends, die Unternehmen beschäftigen.

 

Das sind die acht Trends die Schweizer Unternehmen beschäftigen:

Quelle: ZEB, Firmekundenstudie 6.0

 

1. Platz: Technologischer Wandel

Wir werden täglich damit konfrontiert – neuer Mobilfunkstandard 5G, Drohnen, Elektroautos und Scooters etc. Jede technologische Neuerung und ihre Adoption durch die Konsumenten beinflusst direkt das Geschäftsmodell vieler Unternehmen. So sind wir in unseren Familienferien letzte Woche zwei Tage lang mit E-Trottinets kreuz und quer durch Stockhom gefahren. Früher hätten wir dafür wohl für einige Strecken auf Taxi und ÖV gesetzt. 

Es ist genau die Mission von swisspeers Unternehmen finanzielle Mittel zu vermitteln, damit sie in ihre Zukunftsfähigkeit investieren und den technologischen Wandel in ihrem Geschäftsfeld aktiv angehen können. So sichern sie Arbeitsplätze für die kommenden Generationen.

 

2. Platz: Veränderung der Kundenbedürfnisse

Die veränderten Kundenbedürfnisse sind ein direkter Ausfluss des technologischen Wandels. Die Adoptionsrate neuer Technologien ist bei Privatpersonen aus meiner Erfahrung höher als allgemein angenommen wird. Beispielsweise hat unsere Kundenumfrage zu Jahresbeginn zum Thema Blockchain und Kryptowährungen gezeigt, dass über ein Drittel unserer Kunden Kryptowährungen halten oder beabsichtigen welche zu kaufen.

 

3. Platz: Neue gesetzliche Vorschriften

Die Antwort auf jedes einmal aufgetretene Problem ist ein Gesetz. Diese Entwicklung verteuert und verkompliziert alle Lebensbereiche. Sie sind auch eine riesige Herausforderung für KMU. Die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen wird aufwändiger und kann dazu führen, dass sich die Bereitstellung nicht mehr lohnt. Neben politischer Lobbyarbeit gegen die Gesetzesflut kann die Antwort nur die technologische Umsetzung neuer Anforderungen sein. Ansonsten explodieren die Kosten dafür.

 

4. Platz: Konkurrenz aus dem Ausland

Konkurrenz aus dem Ausland wird mehr gefürchtet als aus dem Inland. Ich denke das rührt vom Technologischer Wandel. Plattformen wie Amazon operieren global, wirken sich aber sehr kommunal aus. In den USA ist das Sterben der Retailgeschäfte in den lokalen Communities massiv fortgeschritten genau aus diesem Grund. Amazon und Co. stehen deshalb in der Kritik. Die E-Commerce Wachstumsraten beschleunigen auch bei uns. Der Wandel von Ladenstrassen ist auch bei uns auf breiter Front sichtbar. 

 

5. Platz: Konkurrenz aus dem Inland

Ich denke auch im Inland dominieren das Thema E-Commerce Plattformen wie Digitec/Galaxus. Viele kleinere spezialisierte Geschäfte schaffen es aber ebenfalls ihre regionalen Grenzen über den Online Kanal zu sprengen. Im Umkehrschluss trifft das die lokalen Kollegen aus anderen Regionen, die diesem Thema einen entsprechend hohen Stellenwert einräumen in diesem Ranking.

6. Platz: Konjunkturelle Einflüsse

Die konjunkturellen Sorgen scheinen an einem kleinen Ende. Das obwohl einige Konkunkturbarometer eher nach unten zeigen. Hingegen wird der Zinsentscheid in den USA auch bei uns eher positive konjunkturell Auswirkungen zeigen.

7. Platz: Entwicklung Wechselkurs

Die Wechselkursfreigabe 2015 ist verdaut und scheinbar hat man sich mit den aktuellen Levels abgefunden. Für Wechselkursfragen steht unser Partner Amnis Treasury zur Verfügung mit besten Konditionen auch für kleinere Beträge: AMNIS Treasury. 

 

8. Platz: Demografische Entwicklung

Wie Kaynes sagte, in the long run we are all dead, aber vorher lösen wir noch einige Herausforderungen. Die Demografie stösst wahrscheinlich aus folgenden Gründen in die Ränge vor:

  •  Immer mehr Unternehmer stellen fest, dass die Nachfolgersuche eine grosse Herausforderung wird. Ein guter Teil der Unternehmen, die eine Nachfolge benötigen, werden keine finden und ihre Tore für immer schliessen müssen.
  • Der Fachkräftemangel akzenturiert sich aufgrund der tieferen Geburtenraten und der abnehmenden Attraktivität der Lehre.

Was ist Ihre Meinung, was fehlt auf der Liste? Schreiben sie uns einen Kommentar!

Author

Alwin Meyer

Gründer Fintech Startup swisspeers AG