Digital und real: ein Plantoid entsteht

Am Dienstag 27. Oktober um 18.00 auf dem Neumarkt in Winterthur: Wir enthüllen den digitalen, 3 Meter hohen Baum, unseren Plantoid. 11 Unternehmen aus Winterthur erschaffen den Baum unter dem Dach von Digital Winterthur in hunderten von Stunden freiwilliger Arbeit. Warum? Weil sie begeistert sind von der Idee des Plantoid, dem Leuchtturm für die Symbiose zwischen der digitalen und der physischen Welt. Mit der Enthüllung gibt der Verein Digital Winterthur den Startschuss zu den Digitaltagen 2020 vom 1. bis am 3. November.

Unser Art Director – Christian Hungerbühler von DesignRaum – erzählt kurz über Planung, Umsetzung und Vision des Projektes. Anschliessend gestalten die Besucher den Plantoiden mit ihrem persönlichen Smartphone selbst, z.B. mit einer individuellen Lichtshow. Wir freuen uns, mit unseren Partnern und der Öffentlichkeit den Plantoid einzuweihen und den Start der Digitaltage in Winterthur.

Der Anlass ist offen für alle Interessierten – kostenlose Anmeldung unter diesem Link. Der Anlass findet bei jeder Witterung unter freiem Himmel statt. Es herrscht strikte Registrations- und Maskenpflicht. Die Teilnehmerzahl in einem abgesperrten Bereich ist so beschränkt, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. 

 

Zwischen Spektakel, Spiel, Kunst und Technik – was ist unser Plantoid?

Unser Plantoid ist ein digitaler Baum, der als interaktiver Leuchtturm im öffentlichen Raum mit der Bevölkerung kommuniziert. Via seinem digitalen Zwilling auf der Webseite und auf den mobilen Devices der Besucherinnen und Besucher lädt er zum Spielen und Interagieren ein.

Er soll die Möglichkeiten der Digitalisierung auf interaktive und spielerische Art aufzeigen. Mit seinen Funktionen, seiner Ästhetik und physischen Präsenz wollen wir Diskussionen zur Digitalisierung auslösen.

 

WhatsApp Video 2020-10-21 at 11.22.11

 

Video: Vorschau auf den Plantoid und sein Farbspektakel

Aktuell steht der Baum in einer Halle der Firma Optimo und die weiteren Partner arbeiten mit Hochdruck an seiner Fertigstellung. Das beinhaltet nicht nur die physischen Elemente, wie die hölzerne Grundstruktur und die Anbringung der LED's. Ein grosser Aufwand ist auch die Programmierung seines digitalen Zwillings und die Verbindung der Programme mit dem Baum selbst. Die Startup Firmen aus dem Technopark, smoca und earlybite, leisten hier grossartige Arbeit. 

 

11 Firmen leisten im Verbund des Vereins Digital Winterthur Pionierarbeit

Der Plantoid ist ein Pionierprojekt von 11 Unternehmen, welche die Freude und Begeisterung für ein spezielles Projekt an der Schnittstelle zwischen der digitalen und der physischen Welt teilen. Mit hunderten von Stunden freiwilliger Arbeit tragen folgende Unternehmer und Unternehmen zum Projekt Plantoid von Digital Winterthur bei:

  • Christoph Hungerbühler von Design Raum für Design und Gesamtplanung
  • David Gunzinger von smoca für die Programmierung der Funktionen des Baums und seines digitalen Zwillings
  • Remo Höppli von earlybyte für die Verbindung von Software und Hardware – damit die Lichterketten das machen was die Softwareprogramme befehlen.
  • Lehrlinge von Noser Young für die Programmierung von Funktionen des Baums
  • Fabian Frei von Burri für die Lichterketten (LED) Beschaffung und Installation
  • Simon Braun von Dr. Deuring Oehninger für die Statik
  • Christian Vogt von Vogtpartner für die Lichttechnik
  • Marco Fehr von Zehnder Holzbau für die Realisierung des Baums und der Vitrine
  • Dominik Lüthi von optimo group für die Halle für den Zusammenbau
  • Creabeton für die grosszügige Unterstützung
  • Alwin Meyer von swisspeers für koordinative Aufgaben

Wir sind gespannt wie unser Plantoid ankommt. Denn wir haben für seine Weiterentwicklung bereits viele Ideen…

 

11 Firmen: Verbund des Vereins Digital Winterthur

Plantoid 2

 

Nach der Enthüllung: Digitaltage 2020 1. bis 3. November

Ab dem Sonntag 1. November gehen die Digitaltage los. In welcher Form wir diese durchführen können, sind wir aktuell gerade am abklären und richten uns dabei nach den Empfehlungen des Bundes und des Kantons. Wahrscheinlich konzentrieren wir uns auf digitale Inhalte und werden die Aktivitäten vom Dienstag, 3. November im Bahnhof Winterthur und in der Lokstadt zumindest in Teilen digital durchführen. 

 

Und so geht die Reise weiter des Plantoids

Nach den Digitaltagen wird der künstliche Baum nach Oerlikon zum Swissbau Innovation LAB 2020 reisen und dort die Besucher begeistern. Danach haben sich bereits verschiedene Standorte beworben für seinen Besuch. Wir werden dazu kommunizieren auf der Website von Digital Winterthur.

Der künstlerische Direktor von digital Winterthur, Christian Hungerbühler, sagt: “Mit Licht weckt man viele Emotionen und mit dem Baum wollen wir zum Spielen animieren. Die Idee begeistert mich und jeden, dem ich davon erzähle. Wir haben noch viel vor mit dem Plantoid – unserem Leuchtturm für die Symbiose der digitalen und der physischen Welt.”

 

Über den Verein Digital Winterthur

Digital Winterthur ist eine private Initiative von 7 Winterthurer Unternehmern, denen die Entwicklung der Stadt und die digitale Transformation ein grosses Anliegen sind. Mit dem Verein verfolgen wir die Vision Winterthur als eine digitale und nachhaltige Zukunftsstadt zu positionieren. Winterthur soll ein attraktiver Standort für Menschen, Unternehmen und Lösungen mit internationalem Bekanntheitsgrad sein. Der Verein will Digitalisierungs-Themen in der Grossregion Winterthur vorantreiben. Konkret an der Umsetzung der Vision wird gearbeitet mit der erstmaligen Durchführung der Digitaltage in Winterthur. Rapahel Tobler, Präsident von Digital Winterthur, ist begeistert und sagt: «Wir wollen der Bevölkerung zeigen, dass die Digitalisierung enorme Vorteile für alle bringen kann, wenn wir alle gemeinsam am Wandel arbeiten». Der Verein ist nicht gewinnorientiert und sein Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

 


Jetzt kostenlos anmelden:


➝ Anmeldung Plantoid Enthüllung (Eventbrite)(27. Oktober 2020)

➝ Anmeldung Digitaltage Winterthur(1. - 3. November 2020)

 

 

Author

Alwin Meyer

Gründer Fintech Startup swisspeers AG, Porträt NZZ