Digitale Transformation ist gelaufen: Unser Beitrag zur sozialen & kulturellen Transformation

Viel wird gesprochen über Digitalisierung und wie die digitale Transformation gerade mit Corona einen Schub erfahren habe. Die digitale Transformation ist aber nichts neues, sie begann bereits in den 60er Jahren mit den ersten Computern. Gemäss Aussage von Adrian Honegger, Baloise Versicherung, sei diese Transformation zumindest technisch faktisch gelaufen – aber die Menschen müssen abgeholt werden. Wie also schaffen wir die soziale und kulturelle Transformation, welche die digitale Transformation mit sich bringt? Dazu möchten wir bei swisspeers ebenfalls einen Beitrag leisten. Wie wir das machen, in unserem heutigen Blog Post.

Die Aussage, dass die Digitalisierung eigentlich bereits gelaufen sei, ist eine provokante, aber meines Erachtens eine bedenkenswerte. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigt, was heute technisch möglich ist und was bald möglich sein wird. Die breite Adoption vieler Technologien hat dabei noch nicht einmal stattgefunden. Sei es im Bereich der künstlichen Intelligenz oder der selbstfahrenden und fliegenden Vehikel etc. Die Welle an neuen Anwendungen und ihre massenhafte Verbreitung wird nicht abebben: Besser man beschäftigt sich damit.
 
Anlässlich des Branchentalks Banken von schweizeraktien.net hat der Head Group Strategy and Digital Transformation der Baloise Versicherung, Adrian Honegger, einen eindrücklichen Vortrag zur Digitalen Transformation gehalten. Er zeigt auf, wie rasant die technischen Entwicklungen verlaufen. Er tut dies unter anderem mit der bekannten Grafik zu Moors Law - welches besagt, dass sich die Leistung neuer Computerchips im Mittel etwa alle 20 Monate verdoppelt (je nach Quelle 12-24 Monate). 

Grafik: Moor's Law - die digitale Transformation verläuft rasantVon Max Roser - https://ourworldindata.org/uploads/2019/05/Transistor-Count-over-time-to-2018.png 

Bild: Moor's Law - die digitale Transformation ist kein neues Phänomen


Die Veränderungen durch die Digitalisierung sind enorm und werden enorm bleiben. Die grosse Frage ist, wie wir das gesellschaftlich meistern können und wollen – und hier setzt die soziale und kulturelle Transformation an.

Einerseits müssen wir uns mit den Technologien auseinandersetzen und andererseits als Gesellschaft definieren was wünschenswert ist und was nicht.

Das wird sich über die Zeit ändern. Die Interaktion zwischen Technik (das Machbare) und Gesellschaft (was wollen wir) ist ein dynamisches, höchst komplexes aber ebenso ein interessantes Spannungsfeld. Ein Spannungsfeld in dem wir uns alle täglich bewegen:

  • Soll ich die Covid App herunterladen? Soll ich mich im Restaurant mit dem QR Code registrieren? Aktuell gebe ich gefühlt täglich 5 mal meine Adressdetails in irgend einem Fenster ein – mehr oder weniger freiwillig.
  • Mein Sohn treibt seine Eroberung der digitalen Welt mit Hartnäckigkeit voran. Soll ich ihm eine SIM Karte in den Smart Device stecken? Soll ich ihm mehr Gamezeit freigeben?
  • Soll ich die «mit Google Account» registrieren Funktion nutzen?

 

Unsere 3 aktuellen Beiträge zur Transformation

Wir Swiss Peers wollen unseren Beitrag leisten nicht nur zur digitalen Transformation, sondern ebenso zur Sozialen und Kulturellen. Drei Beispiele wie wir das tun:

 

1) Als Technologiefirma ist es swisspeers ein Anliegen, die Digitalisierung der KMU voranzutreiben.

Auf unserer Website haben wir anlässlich unserem Marktstart mitte 2016 sechs Unternehmensgrundsätze publiziert. Einer davon lautet wie folgt:

Als Technologiefirma ist es swisspeers ein Anliegen, die Digitalisierung der KMU voranzutreiben.

Über unsere online vermittelten Darlehen investieren Firmen in ihre Zukunftsfähigkeit und das beinhaltet in vielen Fällen die Digitalisierung des eigenen Unternehmens. Damit sichern sie Arbeitsplätze und schaffen auch Neue. Hier einige Beispiele:


Digitalisierung Fournet: Finanziert mit einem KMU Crowdlending-Firmenkredit von swisspeersInfrastrukturfinanzierung: Wie Fournet seine Kunden in die Cloud begleitet

Björn Frischknecht von Fournet gibt mir im Interview interessante Einblicke in die Welt der Managed Service Provider. Er erzählt mir, wie er seine neue Cloud Infrastruktur finanziert mit PeerCapital – einem Darlehen direkt von 80 Investoren aus der swisspeers Community.

 

Digitalisierung BOND sharing economy: Finanzierung durch private Investoren über swisspeersVon smide zu Bond: E-Bike Sharing auf der Überholspur 

Ein Geschäftsmodell umsetzbar nur dank leistungsfähigen Netzen, Computern und Smartphones. Ebike sharing im Free float mit leistungsfähiger Koordinationsplattform und exakter Geolocation. Raoul Stöckle, Mitgründer und CEO von BOND, und ich haben uns unterhalten, zum Stand seines Kreditprojekts, dem Markt.

 

Digitalisierung Handwerker: Unterstütz durch Crowdlending Kredite von swisspeersPropTech meets Fintech: sorgenfrei zum Handwerker ihres Vertrauens 

Das PropTech Unternehmen Vermando hat sich bei swisspeers Investoren finanziert, um den Handwerker Markt effizienter zu gestalten über online Plattformen, die Handwerker und Hausbesitzer zusammenbringt. 
PropTech Unternehmen bewegen sich in den Bereichen Smart Home, Smart Office, Smart Building, Smart City etc. und innovieren Dienstleistungen und Produkte im Immobiliensektor unter Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Ihr Ziel ist Geschäftsmodelle effizienter zu machen oder neue einführen.

 

Digitalisierung online einkaufen: Schweizer KMU Online ShopsBei 21 KMU online einkaufen

Auch traditionelle KMU rüsten online auf. Gerade der Lockdown hat hier einen Schub gebracht. Die Online Shops von 21 unserer Kunden haben wir während des Lockdowns präsentiert. Schauen Sie wieder einmal vorbei!


2) Engagement an der #eastdigital Conference

Wir engagieren uns bei verschiedenen Initiativen, die die Möglichkeiten und Konsequenzen der Digitalisierung aufzeigen und erklären. Gerade vor 2 Wochen waren wir an der #eastdigital Konferenz präsent als Referenten und Sponsoren. Verwaltung, Wirtschaft und Politik waren an der 1. east#digital conference im Startfeld in St.Gallen dabei. Gemeinsam mit hochkarätigen Referenten gingen sie der Frage nach, wie die Digitalisierung unser Weltbild verändert und unseren Alltag beeinflusst.

Digitalisierung eastdigital: Möglichkeiten und Konsequenzen Zusammenfassung Skizze swisspeers

Bild: Zusammenfassung des swisspeers Referats an der #eastdigital durch Roland Siegenthaler, www.echtpraktisch.ch

 


3) Digitaltag 2020 – und der Plantoid

Mit den Digitaltagen will Digitalswitzerland mit mehr als 300 kostenlosen Veranstaltungen, 90 Partnern und mehr als 20 Standorten in der ganzen Schweiz gleichgesinnte Digitalbegeisterte, Neuankömmlinge, Branchenexperten und Unternehmen zusammenbringen.

In Winterthur gehört swisspeers zu den Gründungspartnern des Verein Digital Winterthur. Erstes Ziel des Vereins ist, den nationalen Digtialtag auch in Winterthur mit einem reichhaltigen Programm mitzugestalten. Die Teilnahme ist kostenlos und hier kann man sich anmelden: Anmeldung Digitaltage Winterthur 1. bis 3. November 2020.
Digitaltag Programm WinterthurHier gehts zum Programm des Digitaltags 2020 vom 1. bis zum 3. November

Ein Leuchtturmprojekt von Digital Winterthur ist der Plantoid, den wir im BLOG Post am 28. August bereits vorgestellt haben. Sein Prototyp wird am Dienstag 27. Oktober auf dem Neumarkt enthüllt bei Glühwein und Häppchen. Dieser Warm-up Event zu den Digitaltagen ist ebenfalls kostenlos und hier kann man sich dazu anmelden: Plantoid Enthüllung 27.11.2020 18.00 Uhr Neumarkt.

Digitaltag Plantoid Digitalisierung Winterthur swisspeers

Der Plantoid ist ein digitaler Baum, der als interaktiver Leuchtturm im öffentlichen Raum mit der Bevölkerung kommuniziert. Via seinem digitalen Zwilling auf der Webseite und auf den mobilen Devices der Besucherinnen und Besucher lädt er zum Spielen und Interagieren ein.

Er soll die Möglichkeiten der Digitalisierung auf interaktive und spielerische Art aufzeigen. Mit seinen Funktionen, seiner Ästhetik und physischen Präsenz wollen wir Diskussionen zur Digitalisierung auslösen.

Der Plantoid soll ein spielerisches Symbol der Interaktion zwischen der digitalen und der realen Welt werden und möglichst viele Leute abholen auf der sich beschleunigenden Reise in eine immer digitalere Zukunft.


Wir Swiss Peers werden uns weiterhin für die digitale, soziale und kulturelle Transformation einsetzen, weil wir es wichtig finden, dass wir neue Technologien so entwickeln, einsetzen und nutzen, dass alle davon profitieren. 

Swisspeers Unternehmensgrundsätze

 

Author

Alwin Meyer

Gründer Fintech Startup swisspeers AG, Porträt NZZ