Projekt Update: Vision Room der Cresco Gruppe übertrifft alle Erwartungen

Mitte 2017 suchte das Architekturbüro HDPF als Teil der Cresco Gruppe über swisspeers CHF 400'000 zur Mitfinanzierung des durch seine Schwesterfirma Obra geplanten Vision Rooms. Der Simulationsraum ist fertiggestellt und begeistert nicht nur die Architekten.

Gemäss Projektbeschreibung war die Zielsetzung für die Anlage folgende: Der 'Vision Room' wird unserem Architekturbüro HPDF ermöglichen, in einer frühen Planungsphase mittels 3D Simulationen zusammen mit externen Planern effizient Lösungen zu finden. Teilprozesse der Planung werden digitalisiert und Informationen werden von Anfang bis Ende strukturiert zur Verfügung gestellt.

 

Seit Ende 2018 ist er in Betrieb – der neue Vision Room der Cresco Gruppe

Basierend auf einem dreidimensionalen Filetyp (z.B. stp) wird über drei verschiedene Projektoren und Spiegel ein normaler physischer Raum in einen virtuellen 3D Raum verwandelt. Man bewegt sich in diesem 3D Raum, wie wenn man vor Ort wäre. Es fühlt sich sehr real an.
Möglich macht das Ganze eine leistungsfähige Hardware Infrastruktur, welche ein 'real-time rendering' der im File gespeicherten Objekte ermöglicht. Ich bewegte mich frei in einem Apartment des Hotels Chedi in Andermatt, war aber in einem Keller an der Tödistrasse in Zürich. Der Detailierungsgrad ist imposant, ich erkannte sogar die Details des Backofens.

Dank der verwendeten Technologie wird es möglich, bessere Wohnungen mit weniger nicht nutzbarer Fläche zu bauen, Ideen und Pläne werden getestet, bevor gebaut wird. Immobilienkäufer wählen verschiedene Farben oder Materialen von Böden, Wänden und Geräten nicht mehr nur aufgrund von Mustern oder Plänen aus. Sie schauen sich diese simuliert im Vision Room an – wie wenn der Raum bereits gebaut wäre. Die Käufer von Immobilien profitieren so direkt von stark vereinfachten Prozessen in der Materialienwahl.

Die grössten Herausforderungen lagen gemäss Dario Pfammatter in der Aufbereitung der Schnittstellen hin zu einem digitalisierten Prozess zur visuellen Aufbereitung grosser Datenmengen. Daten müssen jederzeit und auf Knopfdruck zur Verfügung stehen, sonst ist eine intuitive Interaktion mit diesen nicht möglich. Nun ist das Werk fertiggestellt und gemäss Dario einmalig in Europa.

Grosses Interesse auch aus anderen Branchen

Neben der ursprünglichen Idee, den Planungsprozess der eigenen Projekte im Architekturbereich und im Verkauf zu digitalisieren und effizienter und besser zu machen, wird der Vision Room stark von externen Firmen gebucht: ein Flugzeughersteller zeigt einem interessierten Kunden in Minutenschnelle verschiedene Materialen, Optionen und Farben der Innenausstattung. Eine Hotelgruppe ist in der Lage ihre Abläufe zu optimieren und eine Grosstadt aus der Schweiz verwendet den Vision Room, um städtebauliche Massnahmen zu visualisieren.

Der Anwendungsbereich geht weit über den Eigengebrauch hinaus. Die zusätzlich generierten Einnahmen erlauben eine zügige Amortisation der Investition und generieren genügend Mittel, um den Vision Room auf dem technisch höchsten Niveau zu halten. Die technologische Entwicklung geht weiter und Dario Pfammatter ist mit dem Vision Room vorne mit dabei. Die Cresco Gruppe mit all Ihren Firmen HDPF, INIZIA, OBRA, CONVERDIS strebe an, im Digitalisierungsthema vorne mitzuspielen und nimmt den damit einhergehenden Wandel sehr ernst. 

 

Technologieinvestitionen wie im Bilderbuch

Für uns von swisspeers ist dieses Projekt ein Paradebeispiel, wie Investitionen in Technologie helfen, die Kosten bei der Leistungserstellung zu optimieren, ein besseres Ergebnis für die Kunden zu erzielen und gleichzeitig neue Geschäftsfelder zu öffnen. Das Kreditprojekt entspricht genau dem was wir mit unserem Unternehmensgrundsatz 4 anstreben: «Als Technologiefirma ist es swisspeers ein Anliegen, die Digitalisierung der KMU voranzutreiben.»

 

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Author

Andreas Hug

Gründer Fintech Startup swisspeers AG