Swisspeers Erfahrungen: Zürcher Architekturbüro expandiert nach Bern

Zürcher Architekturbüro berichtet über seine Erfahrungen mit Swisspeers: Die Geschichte einer erfolgreichen Crowdlending-Kampagne

HDPF in Zürich ist ein mittelgrosses Architekturbüro mit rund 40 Mitarbeitenden. Geführt von drei Senior Partnern erledigen HDPF Architekten ein breites Arbeitsspektrum von der Beratung und Planung bis zur Realisierung und Bauleitung von Mehrfamilienhäusern, Einfamilienhäusern, Umbauten, Büro- und Gewerbebauten sowie städtebauliche Aufgabenstellungen.

Senior Partner Nikolaus Hamburger hat sich Zeit genommen, mir die modernen Büroräumlichkeiten der Architekturfirma in der Zürcher City zu zeigen. Anschliessend haben wir über seine swisspeers Erfahrungen, das finanzierte Projekt und die Pläne für HDPF gesprochen.

Alwin: Was macht ihr und worin seid ihr anders als andere in eurem Geschäft?

Nikolaus: Wir können sehr effizient ganzheitlich optimierte Projekte ausarbeiten, weil wir in der Projektanbahnungsphase auf Basis fundierter Grundlagen eine detaillierte Due Dilligence mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit verbinden. Dennoch vereinen wir die nackten Zahlen zur Wirtschaftlichkeit eines Entwicklungsprojekts erfolgreich mit Emotionen. Wir haben zwar viel mit Zahlen zu tun, aber im Herzen sind wir Architekten und wollen mit unserer Arbeit dazu beitragen, dass Menschen optimal wohnen können.

Alwin: Warum seid ihr mit eurem Finanzierungsbedarf nicht zur Bank gegangen?

Nikolaus: Ich befasse mich schon länger mit dem Thema Crowdfunding und beobachte die Dynamik in dem Bereich genau. Ich bin ein Verfechter der Demokratisierung der Finanzströme. Wir haben in der Geschäftsleitung entschieden, dass wir das System Crowdlending für uns testen möchten. So bin ich dann auf swisspeers zugegangen.

Alwin: Beschreibe uns kurz das Projekt, mit dem Du einen Swisspeers-Kredit bekommen hast.

Nikolaus: HDPF konnte in den vergangenen Jahren stetig wachsen. Anfang 2016 akquirierten wir einen Grossauftrag in der Westschweiz. Die Geschäftsleitung hat sich entschieden, die Zeit bis zur Realisierung zu nutzen und in Bern einen neuen Standort mit eigener Akquise-Abteilung aufzubauen.

Alwin: Wie hat der Kreditantragsprozess für Dich funktioniert?

Nikolaus: Der Antragsprozess ist meines Erachtens perfekt strukturiert. Ich habe viel weniger Zeit dafür gebraucht als erwartet.

Alwin: Was ist nach dem Absenden des Kreditantrags passiert?

Nikolaus: Wir beide haben ja dann miteinander telefoniert. Mir waren die swisspeers von Beginn weg sympathisch. Meine Fragen wurden sofort kompetent beantwortet und ihr habt alle drei einen eindrücklichen Leistungsausweis. Seriös und professionell – Punkt. Man spürt, dass Unternehmer dahinterstehen und nicht eine anonymes Grossunternehmen.

Alwin: Herzlichen Dank, das hören wir gerne! Nachdem Du den Kredit ausgeschrieben hast, wie hast Du die 20-tägige Auktionsphase erlebt?

Nikolaus: Wir haben die Entwicklung in der Geschäftsleitung mit Interesse verfolgt. Es war spannend zu sehen, wie sich der Finanzierungsgrad stetig erhöht hat. Es scheint, dass Architektur bei Euren Investoren gut ankommt. Sie haben gesehen, dass sie das Geld in etwas Sinnvolles investieren und ein Unternehmen direkt ohne den Umweg über das  Finanzsystem unterstützen.

Alwin: Seit Mitte September verfügt HDPF über das Geld. Was habt ihr bisher gemacht?

Nikolaus: Wir haben das Berner Büro ausgestattet und einen lokalen Büroleiter eingestellt. Das Büro ist also bereits eröffnet und die Personen vor Ort arbeiten intensiv an dem Grossprojekt in der Westschweiz.

Alwin: Hast Du Empfehlung für zukünftige Kreditnehmer?

Nikolaus: Wir arbeiten mit einem externen Buchhalter. Ich empfehle jedem, zeitnah eine professionelle Buchhaltung zu führen. Dann geht der ganze Kreditvergabeprozess wirklich schnell.

Alwin: Herzlichen Dank für die Einblicke von der Kreditnehmerseite und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Projekt!

 

Weitergehende Informationen zum Thema Crowdfunding finden sie hier.

Author

Alwin Meyer

Gründer Fintech Startup swisspeers AG