Im selben Boot: Warum unsere Gebühr nur am realisierten Zins ansetzt
Die Frage nach der richtigen Gebühr
Fast immer drehen sich Diskussionen um Gebühren um die Höhe des angewendeten Prozentsatzes. Die spannendere Frage ist aber nicht wie hoch, sondern worauf eine Gebühr erhoben wird.
Die meisten Anbieter berechnen ihre Gebühr auf dem investierten Vermögen. Das hat eine unangenehme Eigenschaft: Sie fällt an, egal ob die Anlage Ertrag bringt oder nicht. Bleibt das Portfolio ohne Erträge oder der Marktwert der enthaltenen Anlagen sinkt, zahlen Anlegende trotzdem – der Anbieter verdient, auch wenn der Investor es nicht tun.
Eine faire Gebühr sollte transparent sein und Anbieter und Anleger alignieren.
Am stärksten ist eine übereinstimmende Interessenlage, wenn der Anbieter nur dann verdient, wenn auch der Anleger verdient.
100% erfolgsabhängig: Gebühr auf Zinsen statt Anlagebetrag
Wir erheben die Gebühr nicht auf dem Anlagebetrag, sondern ausschliesslich auf dem realisierten Zinsertrag.
Swisspeers verdient also nur mit, wenn die Kredite tatsächlich bedient werden. Bleibt der Ertrag aus, verdienen wir nichts.
Ein Beispiel: Unsere Gebühr bezieht sich ausschliesslich auf den verdienten Zins. Im Silber-Status (siehe weiter unten) sind das 25%. Die Tabelle vergleicht die beiden Modelle bei einem Anlagebetrag von CHF 100’000.–. Im klassischen Modell kosten diese CHF 1’500.- unabhängig vom Ertrag.

Der Unterschied zeigt sich, wenn es nicht rundläuft: Fallen Zinszahlungen aus, sinkt unsere Gebühr automatisch mit. Beim klassischen Modell bleibt sie unverändert – auch in schwachen Jahren.
Gebührenmodelle von Fonds, Banken und Vermögensverwaltern
Bei klassischen Anlagen in Anleihen fallen meist mehrere Kostenschichten gleichzeitig an – kaum eine davon erfolgsabhängig:
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Fondsgebühren (TER): bei Schweizer Fonds üblich 0.5–2.0% p.a. Aktiv verwaltete Obligationenfonds liegen bei rund 0.8% und mehr; passive ETFs eher bei 0.1–0.5%.
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Ausgabeaufschlag: bei klassischen aktiven Anleihenfonds einmalig 3–5% der Anlagesumme – unabhängig von der späteren Wertentwicklung.
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Depotgebühren: meist als Prozentsatz des Depotwerts (üblich rund 0.25–0.40% p.a., mit Mindestbeträgen pro Titel) – auf CHF 500'000 also gegen CHF 2'000 pro Jahr. Auch sie bemessen sich am Anlagebetrag, nicht am Ertrag. Online-Broker sind günstiger.
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Weitere Kosten: Courtagen pro Transaktion, Fremdwährungsaufschläge (0.5–1.5%), Stempelabgabe und teils kostenpflichtige Steuerauszüge.
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Vermögensverwaltung: Gesamtkosten von 1.2–2.5% p.a. sind keine Seltenheit – ebenfalls auf dem Vermögen, nicht auf dem Ertrag.
Das Muster wiederholt sich überall: mehrere, teils versteckte Kostenschichten, überwiegend auf dem Anlagebetrag. Auf CHF 100'000 bei 7% Bruttorendite über 30 Jahre macht der Unterschied zwischen 0% und 1% laufenden Kosten rund CHF 187'000 aus.
Im Anleihenbereich, wo die Bruttorenditen tiefer sind, wiegt jeder Kostenpunkt umso schwerer.
Unser Gebührenmodell
Bei swisspeers verrechnen wir eine einzige Gebühr – auf dem verdienten Zins, nicht auf dem Anlagebetrag. Keine Ausgabeaufschläge, keine separaten Depotgebühren, keine Transaktionskosten pro Kredit.
Wie hoch der Satz ist, hängt von der Portfoliogrösse ab: je grösser, desto tiefer – ein Anreiz zur Diversifikation.

Als Portfolio gilt der ausstehende Restbetrag aller Kredite eines Anlegers. Steigt ein Investor in einen höheren Status auf, gilt der günstigere Satz sofort und bleibt bis Ende Kalenderjahr erhalten. Entscheidend bleibt: Die Gebühr ist zu 100% erfolgsabhängig.
Ein Nebeneffekt: Weil die Gebühr am Zins ansetzt, kostet ein gut geratetes KMU-Darlehen mit z.B. 4% Zins die Anlegenden relativ weniger als ein risikoreicheres mit 9%. Die Logik dahinter – höher verzinste, riskantere Kredite verursachen über die Laufzeit mehr Aufwand bei Überwachung und allfälliger Restrukturierung. Die Gebühr steigt also mit dem Aufwand, den ein Kredit mutmasslich auslöst.
Unsere Leistungen für die Gebühren
Unsere Gebühr deckt den Betrieb des Kreditmarktplatzes und die laufende Kreditadministration ab:
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Zugang zur Anlageklasse geprüfte Schweizer KMU-Kredite als Private-Debt-Anlage. |
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Kreditprüfung Selektion, Analyse, Rating und Strukturierung jedes Dossiers vor der Ausschreibung. |
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Zahlungsabwicklung Tägliche Verteilung von Zins- und Amortisationszahlungen. |
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Kreditüberwachung Laufende Kontrolle und Vertretung der Investoren über die gesamte Laufzeit. |
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Inkasso und Restrukturierung Mahnwesen, Inkasso und Restrukturierung bei Zahlungsverzug. |
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Reporting und Support Portfolio-Reports, Steuerauszug und persönliche Betreuung per Telefon und Chat. |
Unser Verständnis einer fairen Gebühr: Wir verdienen, wenn die Anlegenden verdienen.
Quellen:
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Ausgabeaufschlag 3–5 % Allgemeine Spanne: Finanztip.de z.B: Der aktiv verwaltete Swisscanto (CH) Bond Fund Corporate H CHF (ISIN CH0025616829), ein Fonds für globale Unternehmensanleihen, weist einen Ausgabeaufschlag von 5,00 % aus (beim Direktkauf über die Börse entfällt der Aufschlag).
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Fondskosten: TER-Spanne bei Fonds von 0.5–2.0 % p.a. moneyland.ch
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Depotgebühren prozentual auf dem Depotwert Laut moneyland.ch z.B. Raiffeisen 0.25 % p.a. Grundgebühr (+0.1 % je nach Markt, min. CHF 1.25 pro Position/Quartal), UBS 0.35 % p.a. (Ausland 0.55 %), ZKB 0,3 % pro Titel/Jahr (min. CHF 3 pro Titel/Monat).






